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Alle Kategorien > Kindergarten > Kindergartenalltag > Mittagschlaf u3-jährige
Autor: Lilly72
Erstellt: 14.05.2010 - 15 17 Uhr
Betreff: Mittagschlaf u3-jährige
Hallo ihr zusammen. Bin Anwärterin für eine Erzieherausbildung und arbeite seit einiger Zeit in einem Kindergarten,absolviere dort z.Z.ein Praktikum. Nun trat folgendes Problem auf: War zum Mittagschlafbeginn in einer Krippengruppe als unterstützende Hilfe. Ein Mädchen,20 Monate alt und schon immer recht aktiv,wollte absolut nicht einschlafen. Anderre Male zuvor hatte ich beim Einschläfern aber Erfolg,auch wenn es eine ganze Weile bei ihr dauerte. Doch deismal war es extrem. Ich blieb 1 Std.direkt neben ihr auf ihrer Schlafmatte sitzen,ermahnte sie sofort,wenn sie schnattern wollte, unterband ihr geräuschvolles Kratzen an der Wand,unruhiges Hin- und Herdrehen und strampeln. Wenn ich sie festhalten wollte,fing sie laut zu lachen an. In Absprache mit der Erzieherin nahm ich auch mal für gewisse Zeit ihren Schnuller weg,den sie noch braucht. Es führte aber zu keiner Verbesserung. Sie wa rtotal aufgedreht. Dann versuchten wir es mit einer "Schrecktherapie",indem ich ihr die Hausschuhe anzog und hinaus vor die Haustür ging,mit dem Hinweis (keine Drohung!),dass sie dann wohl draußen schlafen müsse,wenn sie die anderen Kinder munter macht. Sie fand es sehr interessant draußen und als unser Hausmeister streng meinte,dann müsse sie eben bei ihm bleiben,antwortete sie strahlend: "Ja." Es hatte sie also kein bisschen erschreckt.Ich ging nach 2 min mit ihr wieder ins Haus und wartete im Flur darauf,dass die anderen Kinder dieser Gruppe schliefen und ihre Erzieherin hinaus kam,um die Kleine wieder mit hineinzunehmen. Nicht all zu viel später war sie dann wohl eingeschlafen. Ich hab mich sehr über mich selbst geärgert,da ich es nicht geschafft hatte, fragte danach auch einige der Erzieherinnen,was man in so einem Fall tun könne. Die einen meinten,da könne man nichts machen, .eine antw.,da helfe nur Konsequenz. War ich nicht konsequent genug,als ich ihr ständiges Stören unterband? Was kann man in einem solchen Fall tun,wie sollte man damit umgehen? Was habe ich falsch gemacht? Würde mich über Antworten von erfahrenen Erziehern freuen. So lebhaft wie die Kleine ist,sie kommt aber jeden Tag zu mir,wenn sie mich sieht,um mich zu drücken.
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Anzahl Nachrichten: 1 - Seiten (1): [1]
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