Das Berufsbild der Kinderpfleger/In

Aufgaben

Zu den Aufgaben einer Kinderpflegerin oder eines Kinderpflegers zählt in erster Linie die Unterstützung bei der Erziehung und Betreuung von Säuglingen und kleinen Kindern. Dabei helfen die KinderpflegerIn oder der Kinderpfleger in der Regel Erzieherinnen, pädagogischen Fachkräften oder den Eltern selbst.

Ihr Einsatzgebiet sind in der Regel Kindertagesstätten und Kinderheime. Oft sind Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger auch in ambulanten Diensten tätig, wo sie in Privathaushalten Kleinkinder und Säuglinge betreuen und pflegen. Auch in Kinderkliniken und Heimen für werdende Mütter werden Kinderpfleger(innen) beschäftigt.



Ausbildung

Die Ausbildung zur Kinderpflegerin findet in Berufsfachschulen und Berufskollegs statt und dauert je nach Region unterschiedlich -  je nach Bundesland zwischen zwei und drei Jahren. Als Zugangsvoraussetzung für den Beruf der Kinderpflegerin oder des Kinderpflegers braucht man in den meisten Bundesländern einen Hauptschulabschluss oder eine als gleichwertig anerkannte Schulausbildung. Teil der dreijährigen Ausbildung als Kinderpflegerin ist in der Regel ein Berufspraktikum, mit dem die Kinderpflegerin oder der Kinderpfleger dann die staatliche Anerkennung erhält.

Zu den Fächern in der Ausbildung gehören:

  • Deutsch
  • Berufskunde
  • Beschäftigungskunde/Methodik
  • Ernährungslehre mit praktischen Übungen
  • Erziehungslehre/Pädagogik
  • Fachchemie/Fachphysik
  • Gesundheitspflege/Humanbiologie
  • Kinderliteratur
  • Leibeserziehung/Turnen
  • Mathematik
  • Methodische Anleitung
  • Musik/Kinderlied
  • Natur- und Sprachkunde
  • Politik
  • Psychologie
  • Religion
  • Spiel/Bewegungsspiel
  • Textiles Gestalten
  • Werken/Zeichnen


Über Weiterbildungsangebote können Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger in verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Spielpädagogik oder Krankenpflege Zusatzqualifikationen erwerben.