Kinder und Medien

Bereits lange vor der Einschulung machen Kinder wichtige und für ihre spätere Entwicklung entscheidende Erfahrungen im Umgang mit Medien.

Geschichten, Entdeckungen und Abenteuer aus dem Fernseher gehören heute ganz selbstverständlich zur kindlichen Erlebniswelt. Kinder benötigen von den Erwachsenen Orientierung und Wegweisung, um einen bewussten und gezielten Umgang mit dem Medium Fernsehen zu erlernen.



Vielfalt der Medien

Ob das gute alte Buch, die Zeitschrift, Rundfunk und Fernsehen oder auch der Computer – die Vielfalt an aktuell verfügbaren Medien ist groß.

Das Medienspektrum gewinnt mehr und mehr an Umfang und Bedeutung. Aufgrund einer derartigen Entwicklung sollen Kinder und Jugendliche lernen, die Medienangebote im Hinblick auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Interessen auszuwählen und zu nutzen. Somit spielt die Medienerziehung bereits im frühen Kindesalter eine zunehmende Rolle für Erzieher und Kinder.
Auch ein kleines Kind kann schon frühzeitig zum Beispiel elektronische Medien ohne die Hilfe von Erwachsenen für sich nutzen.

Laut den Daten der Gesellschaft für Konsumforschung zur Fernsehnutzung beträgt die durchschnittliche Fernsehdauer von Kindern im Alter zwischen 3 und 13 Jahren 95 Minuten pro Tag. Zeitungsberichten nach zu urteilen, stagnierten in diesem Jahr die Umsätze auf der Nürnberger Spielwarenmesse bei traditionellen Angeboten vom Brettspiel bis zum Baukasten, wohingegen die Bildschirmspiele kräftig expandierten und mit 18 Prozent den größten Marktanteil für sich einnahmen.

Medienerziehung

Aufgrund ihrer immer stärker werdenden Rolle im Alltag von Kindern und Jugendlichen, sowie ihrer zentralen Stellung im privaten und beruflichen Umfeld kommt den Medien im schulischen Unterricht eine wachsende Bedeutung zu. Medienbildung ist heute ein wesentlicher Bestandteil unserer allgemeinen Bildung. Sie wird  zu den fachlichen und fachübergreifenden Bildungszielen gezählt. Medienerziehung dient als eine grundlegende pädagogische Notwendigkeit. Wohl überlegter Medieneinsatz leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsverbesserung im Unterricht. Durch die Beschäftigung und den Umgang gerade mit neuen Medien kann es zur Weiterentwicklung von Schule kommen.

Internet für Grundschüler

Für diese Zielgruppe gibt es zum Beispiel das so genannte ´´Internet-Seepferdchen´´, welches  Kindern im Grundschulalter bestimmte Basiskompetenzen wie etwa das Aufrufen von Internetseiten, den Umgang mit Suchmaschinen, das Herunterladen von Texten und Bildern, oder das Verwenden einer eigenen E-Mail-Adresse bestätigt.
Dieses Internet-Seepferdchen ist ein medienpädagogisches Angebot zur Förderung der Internetkompetenz von Schülerinnen und Schülern in den Grundschulen und findet sich mittlerweile in verschiedenen Bundesländern wieder. So wie beim bekannten Schwimmerausweis-Seepferdchen geht es um die schrittweise Erlernung von Basiskompetenzen im Umgang mit dem Internet. Weiterhin geht es darum, die sichere Beherrschung dieser Fähigkeiten zu dokumentieren.

 

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