Einrichtungen für Kinder mit Behinderung

  • Integrative Kindertagesstätten

    In einer Integrativen Kindertagesstätte lernen und leben Kinder mit Behinderung und Kinder ohne Behinderung gemeinsam. Da sie die gleichen Lernanreize bekommen und die gleichen Erfahrungen machen, können sie Beziehungen zueinander aufbauen. So können die Kinder lernen, dass die unterschiedlichen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen kein Hindernis sind, um miteinander leben zu können. Wichtig sind hier vor allem die persönliche Wertschätzung, die gegenseitige Unterstützung und die wechselseitige Anerkennung


  • Heilpädagogische Tagesstätten

    Eine Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) bietet als teilstationäre Einrichtung Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder Entwicklungsstörungen eine spezielle Betreuung und Förderung an. Meistens ist der heilpädagogische Kindergarten auf bestimmte Behinderungen und Störungen spezialisiert. Ziel dieser Einrichtungen ist es, den Kindern bei der Beseitigung von Entwicklungs- oder Verhaltensstörungen zu helfen und die Eltern bei der Erziehungsarbeit zu entlasten. Die Eltern werden in die Förderung der Kinder zum Beispiel bei der Erarbeitung bestimmter Förderziele miteinbezogen.
  • Schulvorbereitende Einrichtungen

    Eine Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) bietet Kindern Förderung und Betreuung, die einen sonderpädagogischen Frühförderbedarf aufweisen, der durch einen Kindergarten oder einen integrativen Kindergarten nicht gedeckt werden kann. Ziel einer SVE ist es, das Kind auf die Schule und die damit verbundenen Anforderungen vorzubereiten. In der Regel beginnt die Förderung in einer SVE 3 Jahre vor dem Schuleintritt des Kindes.