Kinder mit Sprachbehinderung

Das Stottern, also die Störung des Redeflusses, tritt in der Regel erstmalig im Alter zwischen drei und fünf Jahren auf und kann sich in verschiedenen Varianten äußern: In einer milderen Form werden beim Stottern Konsonanten am Anfang eines Wortes oder Satzes wiederholt, in stärkeren Fällen können ganze Wörter und Satzteile wiederholt werden. Zudem treten so genannte Blocks auf, die in schwereren Fällen zur Mitbewegung von verschiedenen Muskelgruppen führen. Im Laufe einer normalen sprachlichen Entwicklung kommt es bei etwa 80 Prozent aller Kinder zwischen drei und fünf Jahren zu Unflüssigkeiten beim Reden. Doch nur bei zwei Prozent verfestigt sich dies zum Stottern, das auch chronisch werden kann. Ist man nicht sicher, ob ein Kind stottert, sollte man sich an einen Arzt wenden. Nach einem Gesprächstermin kann der Arzt im Einzelfall entscheiden, ob eine Therapie nötig ist.



Interessante Weblinks:

Infos und Hilfestellung bekommen Eltern sprachbehinderter Kinder bei der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.,

www.bvss.de

www.stotter-infoseiten.de