Masern

Die akute Infektionskrankheit Masern ist weltweit verbreitet und wird durch das Masernvirus verursacht.

Übertragung

Die Übertragung erfolgt beim Masernvirus durch Tröpfcheninfektion, also beispielsweise Husten, Niesen oder Sprechen. In der Luft bleibt das Virus für zwei Stunden ansteckend. Es tritt über die Schleimhäute der Atemwege und die Bindehaut des Auges ein. Die Ansteckungskraft ist sehr groß: Von 100 infizierten Personen erkranken 99.



Symptome

Kennzeichnend für Masern sind ein grippeähnliches Vorstadium sowie ein exanthematisches Hauptstadium, wobei der Hautausschlag große Teile des Körpers befallen kann. Wegen der hohen Ansteckungsfähigkeit treten Masern meist als Kinderkrankheit auf. Nach der Krankheit stellt sich eine lebenslange Immunität ein. Diagnostizieren lassen sich Masern durch ihre Symptome, zu denen vor allem die typische Hautveränderung zählt.

Behandlung

Die Therapie erfolgt symptomatisch. Bei zehn bis 20 Prozent der Erkrankten in den westlichen Industrieländern führen Masern zu Komplikationen, die mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergehen.

Vorbeugung

Den Masern kann durch eine Impfung vorgebeugt werden. Nach dem deutschen Infektionsschutzgesetz vom 1. Januar 2001 fallen Masern unter die meldepflichtigen Infektionserkrankungen.  Säuglinge von Müttern, die immun gegen Mastern sind, weil sie entweder eine Masernerkrankung hinter sich haben oder geimpft wurden, sind bis zum sechsten Lebensmonat vor einer Maserninfektion geschützt.