
Mumps (Parotitis epidemica, umgangssprachlich Ziegenpeter) ist eine akute Viruserkrankung. Zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit liegen im Schnitt 17 bis 21 Tage.
Sie geht meist einher mit einer schmerzhaften Speicheldrüsenschwellung. Dadurch entstehen die typischen Hamsterbacken. Vereinzelt ist das zentrale Nervensystem beteiligt, sowie die Bauchspeicheldrüse, die Keimdrüsen und selten auch andere Organe. Mumps tritt aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit vor allem im Kindesalter auf. Neben der Entzündung der Ohrspeicheldrüsen kommt es zu allgemeinen Krankheitssymptomen. Gefahr für Folgeschäden besteht vor allem dann, wenn andere Organe beteiligt sind, zum Beispiel die Bauchspeicheldrüse oder die Hoden. Allerdings ist der Verlauf von Mumps im Kindesalter normalerweise gutartig.
Zur Vorbeugung dient ein Lebendimpfstoff. Der Mumpserreger wird übertragen durch Tröpfcheninfektion, also durch Niesen, Husten oder durch unmittelbaren Kontakt, zum Beispiel beim Küssen; in seltenen Fällen durch gemeinsam benutztes Geschirr und Besteck.