Das erste halbe Jahr

Das Kind reagiert auf Stimmen und Namen und lächelt andere Menschen an

Im ersten Monat…

…kann der Säugling bereits seinen Kopf anheben. Er antwortet schon jetzt auf Geräusche und starrt in Gesichter. Etwa die Hälfte aller Kinder kann nach dem ersten Monat Bewegungen verfolgen, Laute wie „Ooohs“ und „Aaahs“ von sich geben sowie Schwarz und Weiß unterscheiden.



Mit zwei Monaten…

…gibt das Baby in der Regel Geräusche wie Gurgeln und Krähen von sich. Zudem verfolgt es nun Bewegungen und ist in der Lage, den Kopf für kurze Zeit hoch zu halten. All diese Fertigkeiten haben nun die meisten Kinder gelernt. Hinzu kommen nun bei etwa der Hälfte der Säuglinge das Lächeln und das Lachen sowie die Fähigkeit, den Kopf im 45-Grad-Winkel hoch zu halten. Die Bewegungen werden insgesamt bereits runder.

Mit drei Monaten…

…schließlich hat das Kind gelernt zu Lachen und kann den Kopf ruhig halten. Darüber hinaus erkennt es nun das Gesicht sowie den Geruch der Mutter. Manche Kinder können jetzt schon quietschen, gurgeln oder krähen und nahezu die Hälfte der Kinder erkennt bereits in dieser Zeit die Stimme der Mutter.

Mit vier Monaten…

…hält das Kind den Kopf stetig oben. Es hat gelernt, das Gewicht auf die Beine zu verlagern und kräht wenn man mit ihm redet. Etwa die Hälfte aller Kinder kann nach vier Monaten bereits Spielzeug halten, Dinge greifen und ist in der Lage, sich selbst herum zu rollen.

Mit fünf Monaten…

…kann das Kind häufig schon kräftige Farben unterscheiden, sich meist selbst herum rollen und spielt gern mit seinen Händen und Füßen. Etwa die Hälfte der Kinder dreht sich im Alter von fünf Monaten nach Geräuschen um und erkennt den eigenen Namen. Bei Kindern mit großem Hunger kann nun  mit leicht verdaulicher Beikost begonnen werden.

Mit sechs Monaten…

…drehen sich die meisten Kinder nach Geräuschen und Stimmen um und imitieren diese Geräusche. Die Fähigkeit, sich in beide Richtungen zu Rollen, ist nun bei vielen Kindern ausgeprägt. Ungefähr die Hälfte der Kinder greift nun nach Dingen, die sie in den Mund nehmen und sie können weitgehend ohne Hilfe sitzen. Die Verdauung der Kinder ist nun soweit entwickelt, dass mit leicht verdaulicher Beikost begonnen werden kann.