Welcher Kindergarten ist der Richtige für mein Kind?

Wenn man sich entschlossen hat, sein Kind in einen Kindergarten zu geben, stellt sich meist die Frage, in welchem ist das Kind am besten aufgehoben. Der nächstgelegene muss nicht immer der geeignetste sein, also sollte man sich früh genug mit den einzelnen pädagogischen Richtungen und dem Angebot in der eigenen Stadt auseinandersetzen.

 



Checkliste

Bevor man sich mit den pädagogischen Konzepten der einzelnen Kindergärten beschäftigt, ist es sinnvoll vorerst eine Checkliste mit den grundsätzlichen Fragestellungen anzufertigen:

  • Träger
  • Öffnungszeiten
  • Lage
  • Kosten
  • Ausstattung
  • Förderung
  • Integration
  • Aufnahmekriterien

Normalerweise reicht es, wenn man sich gut ein Jahr vor dem Kindergartenbesuch ausführlich mit den einzelnen Gegebenheiten auseinandersetzt und sein Kind dann in dem Kindergarten seiner Wahl anmeldet. In manchen Gegenden sind die Kindergartenplätze so begrenzt, dass man ggf. den Platz schon bei der Geburt des Kindes sichern sollte.

Vergleiche anstellen

Es empfiehlt sich, drei bis vier Kindergärten zu besichtigen, mit den Pädagogen und Eltern vor Ort zu sprechen und die Räumlichkeiten zu besichtigen – so erhält man einen guten Überblick, was angeboten wird, wo die einzelnen Unterschiede liegen und welcher Kindergarten für das eigene Kind passen könnte. Übrigens: Seit 1996 gibt es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Kinder ab dem dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Es besteht aber keine Verpflichtung, sein Kind in den Kindergarten zu geben – der Besuch ist freiwillig.

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