Pädagogische Frühforschung

Im Zirkel der Wissenschaften ist die Pädagogik rein historisch eine recht junge Disziplin. Zwar gehört die Erziehung von Kindern automatisch zur Entwicklung jedes Menschen dazu, so ist doch die intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem elementaren Thema recht jung: so wurde die erste deutsche Professur im Studienfach Pädagogik (und Philosophie) im Jahr 1779 an Christian Trapp an der Universität Halle vergeben.  Erst seit den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts setzt man sich intensiv mit den so genannten Erziehungswissenschaften auseinander. Natürlich gab es zuvor Forscher, die sich intensiv mit der Entwicklung von Kindern und deren Ausbildung auseinandergesetzt haben. Zumeist lief das aber unter dem Deckmantel benachbarter Disziplinen wie Psychologie, Soziologie oder Philosophie ab.



Namhafte Forscher

Fünf namhafte Forscher, deren Erkenntnisse auch heute noch in erziehungswissenschaftlichen Debatten diskutiert werden sind

  • die beiden Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi und Jean Piaget
  • der Deutsche Friedrich Fröbel
  • der Deutsch-Amerikaner Erik H. Erikson
  • der Russe Lew Semjonowitsch Wygotski